Die Zeit heilt keine Wunden, zweiter Teil.

from by JTZT

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lyrics

„Ich laufe nächtens durch die Straßen und ich rieche deinen Duft.
Will ihn atmen, kann nicht atmen, werde atmen, weil ich muss.
Mir fehlt die Wärme, deine Nähe, meine Hoffnung , meine Luft.
Was bleibt ist nur die Einsamkeit, Betäubung und Verdruss
und die kleinen Funken Wärme, deiner Blicke voller Lust.
Und in Momenten deiner Schwäche und in jedem einzelnen Kuss
bist du bei mir, lässt mich fallen und der Schmerz ist mir Genuss.“
„Niemals wird etwas wieder unschuldig oder einfach sein.
Niemals wird etwas wieder rein und wertvoll sein.“
„Du bist es doch, der mir versprach, von Liebe und Träumen in jeder Nacht,
die ich mit dir teilte, und doch wusste ich, ach, hat all diese Nähe nur Leid uns gebracht.“
„Die Nähe, die du über alles erhebst, ward so vergänglich wie Spuren im Schnee.
Von Träumen zu reden fällt dir nun leicht, da du stetig nur in ihnen verweilst.
Du bist es doch, der mir verhieß, die Lust und dass sie auch niemals vergeht.
Was ich mit dir teilte, ich wusste es, ach, hat uns beide zu Fremden gemacht.
Ein Traum, durchzogen von Wärme, doch nichts mehr als vergangene Ferne,
unser Leben, einst gelebt und geliebt, geleitet, gelenkt von dem einzigen Trieb
nach Sinn und nach Halt, von der Angst geführt, dass uns niemand jemals wieder berührt,
so tief und so stark, doch fand ich es wieder. Ich fand es einst und ich finde es wieder,
in jeder Minute der lärmenden Lust, in jedem einzelnen sinnlichen Kuss,
in der tosenden Angst um Halt und Verstand, in jeder Berührung aus zitternder Hand.“
„Das was ich fühle, spürtest du nie, du hast nie geliebt und nun sage mir, wie
kannst du mich drängen, mich zu befreien, von den Banden, die uns so lange vereinten.
Wie kannst du nur denken, es wäre mir leicht, meine Wege zu gehen, dass die Erinnerung reicht,
dass ich mutig meiner Zukunft entgegen gehe und in ihr neue, wärmende Hoffnung sehe,
dass die Zeit meines Lebens jemals reicht, um die Wunden des Verlustes zu heilen?
Ich weiß nicht mehr weiter, kann nicht mehr sehen, kann nicht mehr scheitern,
kann nichts mehr fühlen, kann nicht verstehen, dass mir das einzig Wahre letztendlich
vergeht.“
„Letztendlich sehe ich klareres Licht,
letztendlich, letztendlich bereue ich nichts.
Letztendlich, letztendlich sehe ich klarer und weiter
und meine Wege sehe ich nicht länger als Scheitern.“
„Letztendlich weiß ich nicht mehr, wo wir stehen.
Ich fühle die größten Gefühle vergehen.
Letztendlich hat all' die Wut und der Schmerz
entstellt mein schon verlorenes Herz.“
„Ich sehe viel weiter, nicht nur den Schmerz
und Verlust und Betrug und gebrochenes Herz.“
„Ich sehe zurück und ich kann dir nur sagen,
niemals werde ich es je wieder wagen,
niemals wird mich jemand wieder berühren,
niemals werde ich das selbe mehr spüren.

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from Abschied., released July 11, 2013

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JTZT Ulm, Germany

Ein Moment, ein Kuss, ein Gefühl, Erwachen, Rückblenden, Sinnfragen, Stagnation, Drängen, Verlust und eine Stadt, die in den Wellen der Nacht nichts gibt und alles in sich hält, erdrückt und preisgibt, was man nicht verkraften kann.

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